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	<title>CSDSO.org</title>
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	<description>Center for the Study of Discrimination based on Sexual Orientation</description>
	<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 13:30:47 +0000</pubDate>
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		<title>Homosexualität in der Karibik</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/967</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 13:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[<!-- GООООООО -->Homosexualität wird immer noch in einigen Staaten der Karibik, wie  beispielsweise in Jamaika,  Belize oder Guyana staatlich verfolgt und  kriminalisiert. Aber auch in den  anderen Staaten des  mittelamerikanischen und karibischen Raums sind  Ausgrenzungen,  Diskriminierungen und Übergriffe auf Menschen aufgrund  ihrer sexuellen  Identität noch an der Tagesordnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Homosexualität wird immer noch in einigen Staaten der Karibik, wie  beispielsweise in Jamaika,  Belize oder Guyana staatlich verfolgt und  kriminalisiert. Aber auch in den  anderen Staaten des  mittelamerikanischen und karibischen Raums sind  Ausgrenzungen,  Diskriminierungen und Übergriffe auf Menschen aufgrund  ihrer sexuellen  Identität noch an der Tagesordnung und werden meist  nicht oder nur  widerwillig von Strafbehörden verfolgt. Um auf diese  menschenunwürdige  Situation aufmerksam zu machen, haben sich 15 LGBTI   Nichtregierungsorganisationen aus den Mitgliedsstaaten der <em>Comunidad del  Caribe</em> (<strong>Caricom</strong>) zusammengeschlossen, um zusammen vor der  <em>Interamerikanischen Menschenrechtskommission</em> (<strong>CIDH</strong>)  diese Situation  anzuklagen und die Mitgliedsstaaten aufzufordern,  Diskriminierung und  Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen  Identität entschieden  entgegenzutreten und geeignete Maßnahmen zu  treffen, um diese Art der  Ausgrenzung und Verfolgung zu beenden. Joel  Simpson Vizepräsident der <em>Sociedad contra la discriminitación por orientación sexual  de  Guyana</em> (<strong>SASOD</strong>)  erklärte, man erwarte, dass die Kommission die  Organisationen  empfangen werde und ihnen die Möglichkeit gegeben werde,  ihr Anliegen  auf einer speziellen Sitzung vor zu tragen. Er betonte  außerdem, dass  es bereits seitens der <em>Organisation Amerikanischer  Staaten </em>(<strong>OAS</strong>)  zahlreiche Resolutionen gebe, die die Diskriminierung  aufgrund der  sexuellen Identität anklagen und verurteilen. Darüber  hinaus hätten  sich die Mitgliedsstaaten der OAS bereit erklärt, diese   Diskriminierungen zu verfolgen und entsprechende Gesetze, die   homosexuelle Handlungen kriminalisieren, abzuschaffen. Die Organisation   <strong>SASOD </strong>und die anderen Organisationen erhalten gleichzeitig Rückendeckung  von der <em>International Gay and Lesbian Human Rights Commissio</em>n (<strong>IGLHRC</strong>)  und von anderen amerikanischen Menschenrechtsorganisationen. Die ersten  Staaten der <strong>Caricom</strong> haben bereits damit begonnen, Positionen und  Strategien zu erarbeiten,  um gerade sexuelle Minderheiten besser gegen   Menschenrechtsverletzungen schützen zu können. Auf der anderen Seite  sind es gerade jedoch die  ehemaligen Kolonien des britischen Empire in  der Karibik, die sich  weigern die Gesetze, die teilweise noch aus der  viktorianischen Zeit  stammen und Homosexualität kriminalisieren, zu  reformieren und einen geeigneten Diskriminierungsschutz auf   gesetzlicher Ebene auf den Weg zu bringen.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.univision.com/contentroot/wirefeeds/noticias/8280446.shtml</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F967&amp;linkname=Homosexualit%C3%A4t%20in%20der%20Karibik">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung: Antidiskriminierungsstelle des Bundes-&#8221;Gleiche Rechte! Gleiche Chancen? – Herausforderungen effektiver Antidiskriminierungsarbeit&#8221; am 16. September 2010</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/963</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/963#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<category><![CDATA[Inland]]></category>

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		<description><![CDATA[Im nachfolgenden möchten wir auf folgende Fachtagung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hinweisen:
Titel ?

&#8220;Gleiche Rechte!  Gleiche Chancen? – Herausforderungen effektiver  Antidiskriminierungsarbeit&#8221;
Wann ? 
Am 16. September 2010 in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 18:30 Uhr
Tagungsprogramm ?

Das aktuelle Programm mit Vorträgen und Workshops finden Sie hier
Anmeldung ist auf der Seite der ADS oder direkt hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im nachfolgenden möchten wir auf folgende Fachtagung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hinweisen:</p>
<p><strong>Titel ?<br />
</strong></p>
<p>&#8220;Gleiche Rechte!  Gleiche Chancen? – Herausforderungen effektiver  Antidiskriminierungsarbeit&#8221;</p>
<p><strong>Wann ? </strong></p>
<p>Am 16. September 2010 in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 18:30 Uhr</p>
<p><strong>Tagungsprogramm ?<br />
</strong></p>
<p>Das aktuelle Programm mit Vorträgen und Workshops finden Sie <a href="http://register-form.nspl-it.com/antidiskriminierungsstelle/fachtagung.pdf">hier</a></p>
<p>Anmeldung ist auf der Seite der ADS oder direkt <a href="http://ads-fachtagung.de/">hier</a> online möglich. Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte das Tagungsbüro:</p>
<p><strong>E-Mail: info@ads-fachtagung.de oder 030 818777-29.</strong></p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F963&amp;linkname=Veranstaltung%3A%20Antidiskriminierungsstelle%20des%20Bundes-%26%238221%3BGleiche%20Rechte%21%20Gleiche%20Chancen%3F%20%E2%80%93%20Herausforderungen%20effektiver%20Antidiskriminierungsarbeit%26%238221%3B%20am%2016.%20September%202010">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fachtagung &#8220;Inklusive Leidenschaft – Lesben, Schwule, transgeschlechtliche Menschen mit Behinderung&#8221; am 21. /22. September in Berlin</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/960</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/960#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[Inland]]></category>

		<category><![CDATA[Partner]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) mit Behinderung erleben häufig Benachteiligungen, Unverständnis und Ausgrenzung. In den LSBTI-Communities erfahren sie Diskriminierung
wegen der sichtbaren oder nicht-sichtbaren Behinderung, in den Behinderten&#8221;szenen&#8221; auf Grund der sexuellen Identität. Sie haben einen Anspruch auf Gleichbehandlung und volle gesellschaftliche Teilhabe, doch
die Realität sieht häufig anders aus. Ziel der Tagung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: small;">Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) mit Behinderung erleben häufig Benachteiligungen, Unverständnis und Ausgrenzung. In den LSBTI-Communities erfahren sie Diskriminierung<br />
wegen der sichtbaren oder nicht-sichtbaren Behinderung, in den Behinderten&#8221;szenen&#8221; auf Grund der sexuellen Identität. Sie haben einen Anspruch auf Gleichbehandlung und volle gesellschaftliche Teilhabe, doch<br />
die Realität sieht häufig anders aus. Ziel der Tagung ist es, ihre spezifischen Lebenssituationen in den Blick zu nehmen und Schritte zur Veränderung aufzuzeigen.</span></p>
<p>Die Tagung soll informieren, sensibilisieren, Erfahrungsaustausch und Vernetzung ermöglichen.<br />
Eingeladen sind Fachkräfte der Behindertenhilfe, Vertreterinnen und Vertreter der LSBTI- Communities und der Selbsthilfestrukturen sowie alle Interessierten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: small;"><strong>Veranstalter sind:</strong></span></p>
<p>die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, das RuT – Rad und Tat e.V. Offene Initiative lesbischer Frauen, die Schwulenberatung Berlin gGmbH und die<br />
Heinrich-Böll-Stiftung.</p>
<p>Programm und Anmeldung:<br />
<a href="http://www.berlin.de/lads/" target="_blank">www.berlin.de/lads/</a> oder:<br />
<a href="http://www.inklusive-leidenschaft.de/" target="_blank">www.inklusive-leidenschaft.de</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F960&amp;linkname=Fachtagung%20%26%238220%3BInklusive%20Leidenschaft%20%E2%80%93%20Lesben%2C%20Schwule%2C%20transgeschlechtliche%20Menschen%20mit%20Behinderung%26%238221%3B%20am%2021.%20%2F22.%20September%20in%20Berlin">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorankündigung! Wut - Wunden - Widerstand:Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Rassismen und Transphobien in LSBTI-Kontexten</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/957</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/957#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 07:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[Inland]]></category>

		<category><![CDATA[Partner]]></category>

		<category><![CDATA[LesMigras]]></category>

		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csdso.org/?p=957</guid>
		<description><![CDATA[Veranstaltung der Lesbenberatung Berlin e.V.

Empowerment-Veranstaltung für mehrfachzugehörige LSBTI und Verbündete
im Rahmen von Tapesh - Die Tagung soll das Bewusstsein für Gewalt- und
Diskriminierungserfahrungen bei LSBTI stärken und v.a. auch für
szeneinterne Ausschlüsse, Vorurteile und Diskriminierungen aufgrund
von Mehrfachzugehörigkeiten sensibilisieren. Im gemeinsamen Gespräch
möchten wir uns über persönliche und kollektive Unterstützungs-,
Argumentations- und Handlungsstrategien zum Vorbeugen von und im
Umgang mit Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Veranstaltung der Lesbenberatung Berlin e.V.</strong></p>
<pre class="western"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">
Empowerment-Veranstaltung für mehrfachzugehörige LSBTI und Verbündete</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">im Rahmen von Tapesh - Die Tagung soll das Bewusstsein für Gewalt- und</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Diskriminierungserfahrungen bei LSBTI stärken und v.a. auch für</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">szeneinterne Ausschlüsse, Vorurteile und Diskriminierungen aufgrund</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">von Mehrfachzugehörigkeiten sensibilisieren. Im gemeinsamen Gespräch</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">möchten wir uns über persönliche und kollektive Unterstützungs-,</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Argumentations- und Handlungsstrategien zum Vorbeugen von und im</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Umgang mit Gewalt und Diskriminierung austauschen und Widerstand</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">stärken.</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Geplant sind dafür Expert_innen-Beiträge, Workshops und ein</span></span>
<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">abschließendes Podium. Die Veranstaltung wird durch</span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"> </span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Gebärdendolmetscher_innen und
Flüsterübersetzer_innen begleitet.

</span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Wann?</strong> 18. November 2010, von 16 bis 20 Uhr.</span></span>
<pre class="western"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Wo? </strong>Werkstatt der Kulturen, Berlin-Neukölln</span></span>

<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Merkt euch den Termin schon mal vor!</span></span></pre>
</pre>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F957&amp;linkname=Vorank%C3%BCndigung%21%20Wut%20-%20Wunden%20-%20Widerstand%3AMehrfachdiskriminierung%20aufgrund%20von%20Rassismen%20und%20Transphobien%20in%20LSBTI-Kontexten">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Study:Parenting and Child Development in Adoptive Families: Does Parental Sexual Orientation Matter?</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/947</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/947#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 17:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher / Books / Libros]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Adoptionsrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher_innen der amerikanischen Universitäten  von Virginia und Washington haben vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die sich der Frage widmet, ob adoptierte Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien ebenso gut und normal aufwachsen, wie in Familien mit heterosexuellen Eltern.  Die Wissenschaftler_innen Farr (University of Virginia),Forssell (George Washington University) und Patterson (University of Virginia) kommen zu dem Ergebnis, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher_innen der amerikanischen Universitäten  von Virginia und Washington haben vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die sich der Frage widmet, ob adoptierte Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien ebenso gut und normal aufwachsen, wie in Familien mit heterosexuellen Eltern.  Die Wissenschaftler_innen Farr (University of Virginia),Forssell (George Washington University) und Patterson (University of Virginia) kommen zu dem Ergebnis, dass die Befürchtungen vieler Kritiker_innen, dass Kinder die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen in ihrer Entwicklung gestört werden, nicht wissenschaftlichen zu beweisen sind. Die beobachteten Kinder entwickelten sich gemäß ihrem Alter, die sexuelle Identität der Adoptiveltern hatte keinen negativen Einfluss auf diesen Prozess.</p>
<p>Innerhalb ihrer Studie beobachteten die Forscher_innen die Entwicklung von adoptierten Kindern, die  gleichgeschlechtlichen Eltern aufwuchsen.  (davon lebten 29 in einer lesbischen Lebensweise und 29 in einer männlich-homosexuellen Lebensweise).</p>
<p>&#8220;This study investigated child development and parenting in 106 families headed by 27 lesbian, 29 gay, and 50 heterosexual couples (80% White, M¼42 years) with young adopted children (41% White, M¼3 years).Parents and teachers reported that, on average, children were developing in typical ways.&#8221;</p>
<p>Die Studie ist als PDF Dokument <a href="http://people.virginia.edu/~cjp/articles/ffp10b.pdf">hier</a> verfügbar</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F947&amp;linkname=Study%3AParenting%20and%20Child%20Development%20in%20Adoptive%20Families%3A%20Does%20Parental%20Sexual%20Orientation%20Matter%3F">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Situación de derechos humanos de la población LGBT</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/940</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/940#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher / Books / Libros]]></category>

		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>

		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[La organización colombiana Colombia Diversa publicó con la colaboración de Global Rights y  la Comisión Internacional de Derechos Humanos para Gays y Lesbianas (IGLHRC) un informe sobre la situación de derechos humanos de la población LGBT (lesbianas, gay, bisexuales y transgeneristas) en Colombia que presentaron también ante la 99a Sesión del Comité de Derechos Humanos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>La organización colombiana <a href="http://www.colombiadiversa.org/">Colombia Diversa</a> publicó con la colaboración de <a href="http://www.globalrights.org/site/PageServer?pagename=wwd_initiatives_lgbti">Global Rights</a> y  la Comisión Internacional de Derechos Humanos para Gays y Lesbianas <a href="http://www.iglhrc.org/cgi-bin/iowa/language/4/1154.html">(IGLHRC)</a> un informe sobre la situación de derechos humanos de la población LGBT (lesbianas, gay, bisexuales y transgeneristas) en Colombia que presentaron también ante la 99a Sesión del <a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/hrc/">Comité de Derechos Humanos de las Naciones Unidas</a>, dentro del cumplimiento del compromiso de Colombia con el Pacto  Internacional de Derechos Civiles y Políticos.</p>
<p>Se puede descargar el informe <a href="http://www.csdso.org/wp-content/uploads/2010/07/situacion-de-derechos-humanos-de-la-poblacion-lgbt.pdf">aquí</a></p>
<p>Fuente</p>
<p>http://www.iglhrc.org/cgi-bin/iowa/language/4/1154.html</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F940&amp;linkname=Situaci%C3%B3n%20de%20derechos%20humanos%20de%20la%20poblaci%C3%B3n%20LGBT">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.csdso.org/archives/940/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Informe sombra:Argentina Violación de los Derechos Humanos de las Personas Lesbianas, Bisexuales, Travestis, Transgénero, Transexuales e Intersex (LBTTTI) en la Región Noroeste de Argentina (NOA)</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/935</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/935#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher / Books / Libros]]></category>

		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>

		<category><![CDATA[Regionen]]></category>

		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>

		<category><![CDATA[Schattenbericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csdso.org/?p=935</guid>
		<description><![CDATA[En colaboración con la organización argentina &#8220;Cero en Conducta&#8221; presenta la Comisión Internacional de los Derechos Humanos para Gays y Lesbianas (IGLHRC) el informe sombra:Argentina Violación de los Derechos Humanos de las Personas Lesbianas, Bisexuales, Travestis, Transgénero, Transexuales e Intersex (LBTTTI) en la Región Noroeste de Argentina (NOA).El informe fue presentado ante la 46a Sesión [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>En colaboración con la organización argentina &#8220;Cero en Conducta&#8221; presenta la <strong>Comisión Internacional de los Derechos Humanos para Gays y Lesbianas (IGLHRC) </strong>el informe sombra:Argentina Violación de los Derechos Humanos de las Personas Lesbianas, Bisexuales, Travestis, Transgénero, Transexuales e Intersex (LBTTTI) en la Región Noroeste de Argentina (NOA).El informe fue presentado ante la 46a Sesión del Comité de la CEDAW, dentro del  cumplimiento del compromiso de Argentina con la Convención sobre la Eliminación de toda forma de Discriminación contra la Mujer.</p>
<p>Se puede descargar el informe en español <a href="http://www.csdso.org/wp-content/uploads/2010/07/violacion-de-los-derechos-humanos-de-las-personas-lesbianas.pdf">aquí.</a></p>
<p>For the english version click <a href="http://www.csdso.org/wp-content/uploads/2010/07/violation-of-the-human-rights-of-lesbian-bisexual-travestis.pdf">here</a></p>
<p><strong>Source/fuente:</strong></p>
<p>http://www.iglhrc.org/cgi-bin/iowa/article/takeaction/resourcecenter/1153.html</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F935&amp;linkname=Informe%20sombra%3AArgentina%20Violaci%C3%B3n%20de%20los%20Derechos%20Humanos%20de%20las%20Personas%20Lesbianas%2C%20Bisexuales%2C%20Travestis%2C%20Transg%C3%A9nero%2C%20Transexuales%20e%20Intersex%20%28LBTTTI%29%20en%20la%20Regi%C3%B3n%20Noroeste%20de%20Argentina%20%28NOA%29">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Toolkit to Promote and Protect the Enjoyment of all Human Rights by Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender (LGBT) People</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/930</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/930#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 20:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[EU]]></category>

		<category><![CDATA[Europarat]]></category>

		<category><![CDATA[Partner]]></category>

		<category><![CDATA[ILGA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.csdso.org/?p=930</guid>
		<description><![CDATA[Der Europarat hat vor kurzem in Zusammenarbeit mit der ILGA-Europe eine Handlungsempfehlung für alle Mitarbeiter_innen von EU Institutionen und Außenvertretungen von EU Mitgliedsstaaten herausgebracht. Im Zentrum der Handlungsempfehlungen &#8220;Toolkit to Promote and Protect the Enjoyment of all Human Rights by Lesbian,Gay, Bisexual and Transgender (LGBT) People&#8221; steht der Schutz und die Förderung der Menschenrechte für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Europarat hat vor kurzem in Zusammenarbeit mit der ILGA-Europe eine Handlungsempfehlung für alle Mitarbeiter_innen von EU Institutionen und Außenvertretungen von EU Mitgliedsstaaten herausgebracht. Im Zentrum der Handlungsempfehlungen &#8220;T<strong>oolkit to Promote and Protect the Enjoyment of all Human Rights by Lesbian,Gay, Bisexual and Transgender (LGBT) People</strong>&#8221; steht der Schutz und die Förderung der Menschenrechte für sexuelle Minderheiten.  Die Handlungsempfehlungen konzentrieren sich besonders auf die Zusammenarbeit der EU oder ihrer einzelnen Mitglieder mit Drittstaaten und auf die Diskussion um LGBTI Rechte in supranationalen Organisationen, wie beispielsweise den Vereinten Nationen. Das Dokument stellt jedoch nur eine Empfehlung dar und hat für die Mitarbeiter_innen und Repräsentanten_innen keine bindende Funktion. Sinn und Zweck soll es sein im bi- oder multilateralen Kontakten zwischen der EU und anderen Staaten die Frage der Menschenrechte für sexuelle Minderheiten stärker zu fokussieren und ebenso Nichtregierungsorganisationen in den entsprechenden Staaten bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Hierzu zählt auch die Frage, wie man mit Menschenrechtsverletzungen umgehen kann, die Personen aufgrund ihrer sexuellen Identität erfahren haben.</p>
<p>Das gesamte Dokument ist <a href="http://www.csdso.org/wp-content/uploads/2010/06/toolkit-to-promote-and-protect-the-enjoyment-of-all-human-rights-by-lesbian.pdf">hier</a> als PDF erhältlich.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p>http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cmsUpload/st11179.en10.pdf</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ethikrat bietet öffentliches Diskussionsforum für Intersex-Problematik</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/922</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/922#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 05:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[Inland]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[IntersexualitÃ¤t]]></category>

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		<description><![CDATA[Im nachfolgenden veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Deutschen Ethikrates zur Veranstaltung &#8220;Intersexualität-Leben zwischen den Geschlechtern&#8221;. Darüber hinaus können Sie hier die Audioprotokolle der Veranstaltung vom 23.06.2010 mitverfolgen.
PRESSEMITTEILUNG 06/2010
Berlin,         den 25. Juni 2010
Mit dem Ziel, die gesellschaftliche Debatte zum Thema  Intersexualität zu enttabuisieren, vorherrschende, gesellschaftlich  festgelegte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="ausgabe">Im nachfolgenden veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Deutschen Ethikrates zur Veranstaltung &#8220;Intersexualität-Leben zwischen den Geschlechtern&#8221;. Darüber hinaus können Sie <a href="http://www.ethikrat.org/veranstaltungen/forum-bioethik/intersexualitaet-leben-zwischen-den-geschlechtern">hier</a> die Audioprotokolle der Veranstaltung vom 23.06.2010 mitverfolgen.</div>
<div><strong>PRESSEMITTEILUNG 06/2010</strong></div>
<div><strong>Berlin,         <span>den</span> 25. Juni 2010</strong></div>
<div class="documentDescription"><span id="parent-fieldname-description">Mit dem Ziel, die gesellschaftliche Debatte zum Thema  Intersexualität zu enttabuisieren, vorherrschende, gesellschaftlich  festgelegte Geschlechtsnormen zu hinterfragen und die Diskussion über  die gesellschaftliche Akzeptanz intersexueller Menschen anzustoßen, hat  der Deutsche Ethikrat am vergangenen Mittwoch sein „Forum Bioethik“ dem  Thema „Intersexualität – Leben zwischen den Geschlechtern“ gewidmet. </span></div>
<div id="parent-fieldname-haupttext">
<p>Mit dem Begriff Intersexualität oder  Zwischengeschlechtlichkeit werden viele unterschiedliche Phänomene nicht  eindeutiger Geschlechtszugehörigkeit mit jeweils verschiedenen – z. B.  chromosomalen oder zellulären – Ursachen beschrieben.</p>
<p>Die Wissenschaft betrachtet die Intersexualität meist als eine  Störung der Geschlechtsentwicklung, die Betroffenen selbst sehen sich  als eine Variante der möglichen Geschlechter. Der Umgang mit der  Intersexualität berührt eine Reihe medizin-, rechts- und sozialethischer  Fragen, insbesondere das Recht auf körperliche Unversehrtheit.  Ratsmitglied Michael Wunder diskutierte gemeinsam mit Lucie Veith und  Claudia Kreuzer vom Verein Intersexuelle Menschen e. V., der  Psychoanalytikerin Hertha Richter-Appelt vom Universitätsklinikum  Hamburg Eppendorf, der Rechtswissenschaftlerin Konstanze Plett von der  Universität Bremen und der Medizinethikerin Claudia Wiesemann von der  Universität Göttingen.</p>
<p>Hertha Richter-Appelt stellte in einem einführenden Referat  verschiedene Varianten von Intersexualität vor. Sie konstatierte, dass  mit der zunehmenden Kritik an den früheren Behandlungsmaßstäben bei der  medizinischen Versorgung Intersexueller inzwischen auch die ethische  Diskussion über Geschlechtszuweisung und medizinische Intervention bei  Intersexualität konkreter und lebendiger geworden sei. Mit Blick auf den  künftigen Umgang mit Intersexualität mahnte sie an, die betroffenen  Personen mit einzubeziehen, statt sie „über ihren Kopf hinweg einem  Geschlecht zuzuordnen und dann auch noch zu verlangen, dass sie in einer  bestimmten Rolle und sich selbst als Mann oder Frau erlebend, durchs  Leben gehen.“</p>
<p>Konstanze Plett zufolge lasse sich sowohl aus dem Grundgesetz der  Bundesrepublik Deutschland als auch aus der Menschenrechtskonvention des  Europarates und dem Kinderrechteübereinkommen der Vereinten Nationen  ableiten, „dass intersexuell geborene Menschen auch ein Recht auf ihre  je eigene sexuelle Identität haben“. Konstanze Plett sprach sich dafür  aus, geschlechtszuweisende Eingriffe einer richterlichen Genehmigung zu  unterwerfen und die Verzahnung von Zivil- und Strafrecht sowie die  interdisziplinäre Zusammenarbeit zu forcieren.</p>
<p>Lucie Veith und Claudia Kreuzer benannten die Probleme, mit denen  sich intersexuelle Menschen konfrontiert sehen, und forderten im Namen  des Vereins Intersexuelle Menschen e. V., ein Verbot von nicht lebens-  oder gesundheitsnotwendigen Eingriffen ohne die informierte Einwilligung  der Betroffenen Menschen zu erlassen, verbindliche Behandlungsstandards  zu schaffen, das Thema Intersexualität in die Lehrpläne der Schul- und  Berufsausbildung aufzunehmen, geschädigte Betroffene zu entschädigen und  zu rehabilitieren und den Begriff „Intersexualität“ in geltendes Recht  einzuarbeiten.</p>
<p>Claudia Wiesemann stellte die von der Arbeitsgruppe Ethik im Netzwerk  Intersexualität erarbeiteten ethischen Grundsätze und Empfehlungen vor.  Oberste Priorität hätten das Wohl des Kindes und zukünftigen  Erwachsenen, das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung bzw.  Selbstbestimmung bei Entscheidungen sowie die Achtung der  Eltern-Kind-Beziehung.</p>
<p>Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion stand zunächst die  Frage, wie sich das Mitbestimmungsrecht minderjähriger Kinder konkret  umsetzen lässt und wie man mit dem Dilemma umgeht, dass mangels  Vergleichbarkeit weder die Behandlung noch die Unterlassung einer  Behandlung und die jeweiligen Folgen für die Betroffenen in einer  wissenschaftlichen Standards genügenden Form untersucht werden könnten.</p>
<p>Die folgende, für das Publikum geöffnete Diskussionsrunde entzündete  sich vor allem an der Frage, weshalb insbesondere Mediziner den  derzeitigen Diskurs bestimmen, obwohl das Problem von gesellschaftlicher  Tragweite ist. Mehrere Teilnehmer forderten, nicht den Menschen der  Gesellschaft anzugleichen, sondern umgekehrt die Gesellschaft zu ändern.  Die Betroffenen sahen insbesondere die Politik in der Pflicht, die  Diskriminierung intersexueller Menschen zur Kenntnis zu nehmen und  umgehend etwas dagegen zu unternehmen. Insbesondere die derzeitige  Praxis der geschlechtszuweisenden Eingriffe wird als eine Verletzung  ihres Rechts auf Schutz des (intersexuellen) Geschlechts und der  Menschenwürde angesehen, die durch die Politik unter Einbeziehung der  Betroffenen dringend neu geregelt werden sollte.</p>
<p>Der Deutsche Ethikrat diskutierte in seiner Plenarsitzung am 24. Juni  über die Veranstaltung und den weiteren Umgang mit der Thematik. Mit  der Veranstaltung hat man den Betroffenen ein großes öffentliches Forum  geboten und einen wichtigen Impuls für die weitere Debatte in der  Politik und der Öffentlichkeit gegeben. Damit kommt der Ethikrat seinem  Auftrag nach, die Öffentlichkeit über kontroverse Themen zu informieren  und die Diskussion darüber in der Gesellschaft zu fördern.  Der Ethikrat  wird das Thema weiter beobachten und im Rahmen der Diskussion über das  künftige Arbeitsprogramm darüber entscheiden, ob und in welchem Umfang  das Thema weiter bearbeitet werden soll.</p>
<p>Weitere Informationen zum Forum sowie Audiomitschnitt, Fotos und in  Kürze auch die Simultanmitschrift sind unter  http://www.ethikrat.org/veranstaltungen/forum-bioethik/intersexualitaet-leben-zwischen-den-geschlechtern  abrufbar.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.ethikrat.org/presse/pressemitteilungen/2010/pressemitteilung-2010-06</p></div>
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		<item>
		<title>Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte:Gleichgeschlechtliche Ehe ist kein Menschenrecht</title>
		<link>http://www.csdso.org/archives/906</link>
		<comments>http://www.csdso.org/archives/906#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 07:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Mertens</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[EU]]></category>

		<category><![CDATA[Europarat]]></category>

		<category><![CDATA[EGMR]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in seinem Urteil vom 24.06.2010 bekräftigt, dass die Institution der Ehe auch weiterhin nur für heterosexuelle Paare geöffnet bleiben darf. Er widersprach somit der Klage eines österreichischen Paares, die gefordert hatten, das die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden soll.
Horst M. Schalk und Johann F. Kopf hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in seinem Urteil vom 24.06.2010 bekräftigt, dass die Institution der Ehe auch weiterhin nur für heterosexuelle Paare geöffnet bleiben darf. Er widersprach somit der Klage eines österreichischen Paares, die gefordert hatten, das die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden soll.</p>
<p>Horst M. Schalk und Johann F. Kopf hatten in ihrer Heimat Wien, im Jahr 2002 die Eingehung einer gleichgeschlechtlichen Ehe bei den Behörden beantragt. Dieser Antrag wurde von den Behörden in der österreichischen Stadt abgelehnt und die Entscheidung schließlich durch die Regierung des Bundeslandes bestätigt. Auch eine Klage vor dem höchsten Gerichts der Alpenrepublik scheiterte im Jahr 2003. Das Verfassungsgericht war nicht der Auffassung, dass das Paar durch den versagten Antrag auf eine gleichgeschlechtliche Ehe, in seinen verfassungsmäßigen Rechten oder in seinen Rechten nach der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verletzt worden war. Das Recht auf Ehe ließe sich nicht ohne weiteres auf Partner des gleichen Geschlechts anwenden und sei auch nicht nach der EMRK vorgeschrieben oder mit ihr begründbar.</p>
<p>Am 01.Januar 2010 führte Österreich die eingetragene Lebenspartnerschaft ein, die gleichgeschlechtliche Paare in vielen Bereichen mit Eheleuten gleichstellte. Dies gilt jedoch immer noch nicht für den Bereich der Adoption und der künstlichen Befruchtung, wo gleichgeschlechtliche Partner noch immer eine erhebliche Ungleichbehandlung erfahren müssen.</p>
<p>Die Beschwerde gegen die Rechtsprechung der österreichischen Justiz ging am 05. August 2004 beim EGMR ein, am 25. Februar 2010 erfolgte eine öffentliche Anhörung in Straßburg. Nun hatte der EGMR sein Urteil gesprochen.</p>
<p>Im Zusammenhang mit Art. 12 (Recht auf Ehe) erklärten die Richter_innen:</p>
<p>Innerhalb der Staaten des Europarates herrsche kein Konsens darüber die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Gleichzeitig erinnerten die Richter_innen die Behörden in Österreich daran, das das Recht auf Ehe, nach der Europäischen Charta der Grundrechte, nicht zwingender weise auf Männer und Frauen beschränkt sei, jedoch die Entscheidung, wer eine Ehe eingehen darf, den einzelnen Staaten selbst überlassen sei. Daher könne in dem Fall<strong> Scheik and Kopf  v Austria</strong> keine Verletzung des Art. 12 der EKMR festgestellt werden.</p>
<p>Im Falle einer Verletzung der Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) in Verbindung mit Artikel 8 (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) erkannten die Richter_innen, das der Bereich der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft sowohl den Bereich des Privat- als auch den des Familienlebens berühre. Darüber hinaus unterstrichen die obersten Richter_innen, dass eine Ungleichbehandlung &#8220;<em>based on sexual orientation required particularly serious reasons by the way of jurification</em>&#8220;.</p>
<p>Ferner stelle man in diesem Zusammenhang fest, dass das Recht auf Ehe nicht durch die Artikel 14 bzw. 8 beeinflusst werde. Durch die Einführung der Lebenspartnerschaft in Österreich ist eine rechtliche Anerkennung der gleichgeschlechtlicher Partner erfolgt<em>, &#8220;</em><em><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;">it was not the Court’s task to establish whether the lack of any means of legal recognition for same-sex couples would constitute a violation of Article 14 taken in conjunction with Article 8 if this situation still persisted.&#8221;</span></span></em></p>
<p><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;">Das </span></span><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;">Gericht erkannte gleichfalls, dass es einen immer breiteren Konsens in den Staaten des Europarates darüber gebe, eine rechtlich anerkannte Institution für gleichgeschlechtliche Paare zu schaffen, die Mehrheit der Staaten des Rates dies jedoch noch nicht unterstützen würden. </span></span></p>
<p><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;">Des Weiteren stellten die Richter_innen fest, dass die Ungleichbehandlung von Lebenspartnerschaft und Ehe in einigen Lebensbereichen ein Trend sei, der innerhalb der Staaten des Rates zu beobachten ist. Da die Beschwerdeführer diese Ungleichbehandlung nicht direkt angeklagt haben, würde eine weitere Untersuchung in diesem Bereich des Rahmen des Klagegegenstandes sprengen.</span></span></p>
<p><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;">Abschließend urteilte das Gericht, dass die Rechtsprechung Österreichs weder den Art. 12 noch die Artikel 14 i.V.m. Art. 8 EMRK verletzt habe.<br />
</span></span></p>
<p><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;">Das Urteil wurde mit 4 zu 3 Stimmen verabschiedet. Die Richter_innen Rozakis, Spielmann und Jebens haben innerhalb der Urteilsbegründung ihre abweichende Meinung genauer dargelegt.</span></span></p>
<p><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;"><a href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;documentId=870475&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Presseerklärung-Schalk and Kopf v. Austria  (application no. 30141/04) </a></span></span></p>
<p><span class="normal--char"><span style="font-size: 11pt;"><a href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;documentId=870475&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">CASE OF SCHALK AND KOPF v. AUSTRIA</a><br />
</span></span></p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.csdso.org%2Farchives%2F906&amp;linkname=Europ%C3%A4ischer%20Gerichtshof%20f%C3%BCr%20Menschenrechte%3AGleichgeschlechtliche%20Ehe%20ist%20kein%20Menschenrecht">Link teilen / speichern</a>]]></content:encoded>
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