Forscher_innen der amerikanischen Universitäten von Virginia und Washington haben vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die sich der Frage widmet, ob adoptierte Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien ebenso gut und normal aufwachsen, wie in Familien mit heterosexuellen Eltern. Die Wissenschaftler_innen Farr (University of Virginia),Forssell (George Washington University) und Patterson (University of Virginia) kommen zu dem Ergebnis, dass die Befürchtungen vieler Kritiker_innen, dass Kinder die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen in ihrer Entwicklung gestört werden, nicht wissenschaftlichen zu beweisen sind. Die beobachteten Kinder entwickelten sich gemäß ihrem Alter, die sexuelle Identität der Adoptiveltern hatte keinen negativen Einfluss auf diesen Prozess.
Innerhalb ihrer Studie beobachteten die Forscher_innen die Entwicklung von adoptierten Kindern, die gleichgeschlechtlichen Eltern aufwuchsen. (davon lebten 29 in einer lesbischen Lebensweise und 29 in einer männlich-homosexuellen Lebensweise).
“This study investigated child development and parenting in 106 families headed by 27 lesbian, 29 gay, and 50 heterosexual couples (80% White, M¼42 years) with young adopted children (41% White, M¼3 years).Parents and teachers reported that, on average, children were developing in typical ways.”
Die Studie ist als PDF Dokument hier verfügbar

