Nachdem die Parlamentarische Versammlung des Europarates im Januar diesen Jahres die Diskussion um den Bericht “Discrimination on the basis of sexual orientation and gender identity”(Doc.12087) von Andras Gross, aufgrund heftiger Widerstände vertagt hatte, wurde dieser nun in der zweiten Sitzungsperiode der Ratsversammlung (26.04-30.04) mit der entsprechenden Resolution angenommen. Die Mehrheit der Abgeordneten riefen somit die Mitgliedsstaaten dazu auf, gleichgeschlechtliche Partnerschaften rechtlich anzuerkennen. Darüber hinaus sollen Personenstandsänderungen von Transgendern auch in Personaldokumenten anerkannt und rechtlich kodifiziert werden. Ferner äußerten sie in der Resolution ihre Besorgnis darüber, dass Homosexuelle und Transidente Menschen vieler Orts in Europa noch Diskriminierung erfahren müssen und diese durch “Hassreden” von Politikern und religiösen Führern noch verstärkt werden.
Linksammlung zum Thema
Presseerklärung:Discrimination on the basis of sexual orientation and gender identity
Im nachfolgenden haben den Bericht von Andreas Gross und die Resolutionen per Link online gestellt.
Gross,Andreas:Discrimination on the basis of sexual orientation and gender identity
Discrimination on the basis of sexual orientation and gender identity-Resolution 1728 (2010)1
Ferner finden Sie nachfolgend dass genaue Abstimmungsergebnis aller Abgeordneten bezüglich der Resolution:
Abstimmung:“Discrimination on the basis of sexual orientation and gender identity”(Doc.12087)
Des Weiteren finden Sie auf den nachfolgenden Seiten dass Ergebnis zur Abstimmung der Änderungsanträge aus der ersten Sitzungsperiode im Januar 2010.
siehe auch CSDSO-Blog

