Das mazedonische Parlament hat am letzten Freitag mit 62 von 120 Stimmen ein neues Anti-Diskriminierungsgesetz verabschiedet. Mazedonien ist einer der Anwärter für die Aufnahme in die Europäische Union. Im Zuge der Beitrittverhandlungen müssen die Staaten auch ihre Gesetze auf den Standard der EU bringen. Die Regierung in Skopje wurde von der Opposition und einigen EU Staaten heftig kritisiert, da das neue Gesetz keinen Bezug auf die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität enthält und somit die EU Vorgaben in diesen Punkt nicht erfüllt. Silvana Boneva von der Regierungspartei sagte in diesen Zusammenhang:
“The law will protect all the citizens of this country against discrimination,…although “sexual orientation was not listed as a basis of discrimination it does not exclude such discrimination…”
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