Berlin : Verfolgung sexueller Minderheiten und die Rolle der Religionsgemeinschaften in Afrika. Stärkung und Schutz von LSBTI-Menschenrechtsverteidigern

Konferenz der Hirschfeld-Eddy-Stiftung im Rahmen der vom Auswärtigen Amt unterstützten Besuchsreise afrikanischer Menschenrechtsverteidiger in Berlin
Ort: Auswärtiges Amt, Berlin, Besucherzentrum Saal II und III
Datum: 22. November 2012, 14.00 – 18.00 Uhr

Anmeldungen bitte per E-mail an: mail@hirschfeld-eddy-stiftung.de
Religiös begründete antihomosexuelle Haltungen greifen weit über das Menschenrecht auf Glaubensfreiheit hinaus, wenn sie als Triebkraft und Begründung für menschenrechtswidrige Gesetzgebung dienen oder den Nährboden für diskriminierende Handlungen oder gar gewaltsame Übergriffe auf Menschen bilden.

Afrikanische LSBTI-Aktivistinnen und Aktivisten brauchen Unterstützung, der Kampf für ihre Menschenrechte wird auch in Afrika geführt. Wir ermutigen sie, Allianzen mit anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen und auch mit kirchlichen LSBTI freundlichen Gruppen einzugehen.
Die kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit sollten sich öffnen für die Themen sexuelle Identität und Menschenrechte, Strategien zum Abbau von homophoben Vorurteilen, Enttabuisierung und Akzeptanzsteigerung von Homosexualität, Schutz von LSBTI-Menschenrechtsverteidigern.

Programm:

13.30 Uhr
Ankommen/Anmeldung

14.00 Uhr
Begrüßung, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

14.15 Uhr
Engagement der Bundesregierung für LSBTI-Menschenrechtsverteidiger in Afrika
Markus Löning, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe

14.30 Uhr
Impulsreferat: Schutz und Stärkung der Menschenrechte von LSBTI als Herausforderung für kirchliche Entwicklungswerke
Tim Kuschnerus, Evangelischer Geschäftsführer der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)

15.00 Uhr
Berichte aus der Praxis: LSBTI-Menschenrechtsverteidiger und ihr Umgang mit dem Thema Homosexualität und Religion
Judith Kotzé/Muhsin Hendricks, Südafrika
Michael Kimindu, Kenia
Dorothy Aken’Ova, Nigeria
Georges Azzi, Libanon

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Stärkung der Menschenrechte von LSBTI in Afrika: Erwartungen, Instrumente, Strategien
Linda Baumann, Out Right Namibia
Marita Steinke, BMZ
Peter Jörgensen, Vereinigung Evangelischer Freikirchen
Muhsin Hendricks, The Inner Circle
Moderation: Hirschfeld-Eddy-Stiftung

17.45 Uhr
Resümee, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

18.00 Uhr
Empfang mit kleinem Imbiss

Quelle: Pressemitteilung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

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About Rene Mertens

René Mertens (33) hat Politik / Spanisch und Erziehungswissenschaften an der Freien-Universität / Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universidad Autónoma de Madrid (UAM) studiert. Sein Arbeitsschwerpunkt am CSDSO liegt im Bereich LGBTI, Vereinte Nationen und Menschenrechte. Neben diesen Arbeitsbereich beschäftigt er sich mit der Frage, wie die Yogyakarta-Prinzipien in die auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit integriert werden können um einen inklusive Politik zu ermöglichen. Kontakt: Rene.mertens@csdso.org
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