Veranstaltung Uni Leipzig: Diskussionsrunde zu “Homophobie in Afrika” am 09.01.2012

Nachfolgend möchten wir auf eine Veranstaltung von der Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V. und terre des hommes aufmerksam machen.

In der Mehrzahl der afrikanischen Staaten werden sexuelle Minderheiten, Menschen die sich der Gruppe der LGBTs (lesbian, gay, bisexual, trans- and intersex) zuordnen, rechtlich kriminalisiert und verfolgt – selbst dort wo die Gleichheit aufgrund der sexuellen Orientierung rechtlich verankert ist. Die Veranstaltung zeigt Ursachen für die Diskriminierung sexueller Minderheiten im Südlichen Afrika auf und stellt anhand von Länderfallstudien beispielhaft dar, mit welchen Strategien sich lokale und internationale Aktivist/Innen für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen.

Referentinnen:

-Dr. Rita Schäfer, Ethnologin: Gesellschaftspolitische Ursachen für Homophobie am Beispiel Ugandas.

-Eva Range, Afrikanistin: Kampagnenarbeit gegen Hassverbrechen an sexuellen Minderheiten in Südafrika.

Datum: 9. Januar 2012 um 19:00 Uhr in der Universität Leipzig am Geisteswissenschaftliches Zentrum (GWZ) – Beethovenstr.
15, Leipzig, Raum 5015

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Author Information
René Mertens (32), 1. Staatsexamen im Fach Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und Spanisch an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Arbeitsschwerpunkt am CSDSO liegt im Bereich LGBTI, Vereinte Nationen und Menschenrechte. Einer der Interessenschwerpunkte seiner Arbeit ist das Thema "Sexuelle Identität ein Menschenrecht? " In diesem Zusammenhang beschäftige er sich mit der Situation von LGBTI auf globaler Ebene und beobachtet die Entwicklung und Umsetzung der Yogyakarta Prinzipien. Kontakt: Rene.mertens@csdso.org
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