Eröffnung

Kurzbericht zur Eröffnungsveranstaltung


Die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Herta Däubler-Gmelin MdB, während ihrer Rede zur Eröffnung. Im Vordergrund der parlamentarische Geschäftsführer „Der Grünen“ im deutschen Bundestag Volker Beck MdB und hinten im Bild die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue

Im Hörsaal A, dem größten des Otto Suhr Instituts war jeder Stuhl mit Studenten/Innen und Gästen besetzt als vier Studenten und Studenten die Veranstaltung musikalisch eröffneten. Neben dem Rednerpult die Büste Voltaires. Univ Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Mengel erinnerte in seiner Begrüßungsrede an die Verfolgung, der sich Homosexuelle in der jüngeren deutschen Geschichte unter den Nazis und dann aufgrund der Fortgeltung des § 175 auch in der Bundesrepublik ausgesetzt sahen. Dies führe auch zu der besonderen Verantwortung die Gründe und Folgen der sich verschärfende Verfolgung in vielen Ländern der Welt wissenschaftlich anzunehmen. Dabei suche man die Zusammenarbeit mit allen bestehenden Initiativen. Die Berliner Justizsenatorin von der Aue begrüßte die Initiative nachdrücklich und unterstrich die Bemühungen des Berliner Senats jegliche Diskriminierung aufgrund Sexueller Orientierung zu bekämpfen. Dazu gehöre auch die Verankerung des Themas in Forschung und Lehre an den Berliner Universitäten. Die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages und ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Hertha Däubler-Gmelin sicherte dem Center die Bereitschaft des Menschenrechtsausschusses zur Zusammenarbeit zu. Volker Beck, Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages und parlamentarischer Geschäftsführer „Der Grünen“ im Bundestag unterstrich die Notwendigkeit intensiver wissenschaftlicher Begleitung gerade auch in der völkerrechtlichen Diskussion um die Anerkennung der Freiheit der Sexuellen Orientierung als anerkanntes Menschenrecht. Unter den Gästen war auch als Vertreter der EU Kommission in Deutschland Jean-Jaques Nuss. Ferner sah man neben Abgeordneten Vertreter Berliner Initiativen wie etwa der Magnus Hirschfeld Gesellschaft, Queer Nations oder dem Schwulen Museum. Zum Abschluß der Veranstaltung betonte Prof. Mengel, daß das Center die Hauptaufgabe darin sehr, Forschung und Lehre an der FU in diesem Bereich zu organisieren und in der globalen Wertediskussion diejenigen zu unterstützen, die dem verstärkten irrational- religiös geprägten Druck auf Homosexuelle, die Rationalität wissenschaftlicher Erkenntnis und Aufklärung gegenüberstellten.

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